KI-Adoption
KI-Adoption bezeichnet das Ausmaß, in dem Mitarbeitende KI-Werkzeuge nach deren Einführung tatsächlich und regelmäßig im Arbeitsalltag nutzen. Eine hohe Adoptionsrate ist der entscheidende Unterschied zwischen einem erfolgreichen KI-Projekt und einem, das hohe Einführungskosten produziert hat, aber im Alltag nicht ankommt. Die Messgrößen sind hierbei nicht ganz einfach, denn z. B. die pure Zeit, die mit Tools verbracht wird, sagt noch nichts über die Ergebnisse und die Qualität der Interaktion.
Was bedeutet das für Ihr KMU?
Studien zeigen, dass bis zu 70 Prozent der Mitarbeitenden KI-Tools nach der Einführung selten oder gar nicht nutzen: Nicht weil die Werkzeuge schlecht sind, sondern weil Onboarding, konkrete Anwendungsfälle und begleitende Unterstützung fehlen. Geringe Adoption bedeutet: Die Lizenzkosten laufen, der Nutzen bleibt aus — damit ist KI-Adoption der wichtigste Frühindikator dafür, ob eine KI-Investition sich rechnet. Messen Sie Adoption nicht mit Umfragen, sondern mit (anonymisierten!) Nutzungsdaten: Wie viele Mitarbeitende nutzen das Tool wie oft, und welche Aufgaben werden damit tatsächlich erledigt?
Belassen Sie es nicht bei Messungen (die datenschutzrechtlich auch nicht ohne sind). Führen Sie eine offene Diskussion: was klappt, was klappt noch nicht, welche Hilfen braucht es noch? Eine offene, transparente Austauschkultur ist die Grundlage für Compliance und Adoption.