MCP (Model Context Protocol)
Das Model Context Protocol (MCP) ist ein offener Standard, der festlegt, wie KI-Modelle standardisiert auf externe Werkzeuge, Datenquellen und Systeme zugreifen. MCP ist vergleichbar mit einem universellen Stecker wie USB-C, der hier KI-Anwendungen und externe Dienste verbindet. MCP ersetzt proprietäre Einzelintegrationen durch ein einheitliches Protokoll, das von verschiedenen KI-Modellen und Plattformen genutzt werden kann.
Was bedeutet das für Ihr KMU?
MCP ist für KMU-Entscheider kein direktes Anwendungsthema, aber ein wichtiges Bewertungskriterium beim Tool-Vergleich: Produkte, die MCP unterstützen, lassen sich flexibler in bestehende Systeme einbinden und sind weniger anfällig für Vendor Lock-in. Konkret bedeutet MCP: Ein KI-Assistent kann mit MCP-Unterstützung auf Ihr CRM, Ihre Wissensbasis, Ihren Kalender oder Ihr Ticketsystem zugreifen — ohne dass für jede Verbindung eine separate Integration programmiert werden muss. Der Standard setzt sich im Markt schnell durch. Achten Sie bei neuen KI-Produkten darauf fragen Sie, ob MCP unterstützt wird oder auf der Roadmap steht. Sie müssen die technischen Details nicht kennen, aber abklären, was Ihr Geschäftspartner hier anbietet oder eben nicht.
