Welche großen Ziele haben Sie - und wieviel Zeit haben Sie noch, ihnen näher zu kommen?

Mein Pippi Langstrumpf Moment: Mache ich mir das Leben so wie es mir gefällt? Diese Lebenswochen Grafik regt zum Nachdenken an
Neulich räumte ich mein Elternhaus auf. -50 Jahre Erinnerungen verteilt auf 7 Zimmer. Dann fiel mir das Buch "Pippi Langstrumpf" in die Hände. Ich schlug es auf, Bilder wurden sofort wieder lebendig. Und natürlich Pippis schöner Leitsatz "Ich mache mir die Welt, wie es mir gefällt"
50 Jahre ... Ich erschrak, wie schnell die Zeit vergangen war. Und stellte mir die Frage: mache ich mir die Welt so wie Sie mir gefällt? Nutze ich meine Zeit richtig? Gestern, heute, morgen?
Der Schock der Realität: Diese Grafik machte mich nachdenklich
Die unbequeme Wahrheit über unsere Zeit
Zeit ist endlicher, als wir denken. Das weiss man natürlich, aber mir wurde es selten so bewusst wie in diesem Pippi Langstrumpf-Moment.
Einige Tage später stieß ich auf eine Grafik, die dieses Gefühl noch einmal anders aufgriff: Dein Leben in Wochen. Man gibt sein Alter ein und sieht, was - statistisch gesehen - hinter und was vor einem liegt. Jeder ausgefüllte Punkt ist eine Woche, die bereits vergangen ist. Die leeren Punkte sind Ihre verbleibende Zeit.
Wenn ich mein Geburtsdatum eingebe und "heute" mit "damals" vergleiche, kommen diese Bilder heraus:

Mein Leben in Wochen heute ...

... und als ich "Pippi" zum 1. Mal las
Mit Klick auf den grünen Button können Sie Ihre "Leben in Wochen" sehen:
Wie ist es Ihnen mit Ihrer Grafik ergangen, welche Gedanken kamen Ihnen?
Ich erschrak (so ging es auch anderen den ich diesen Link gab – unabhängig vom Alter). Und es machte es mich nachdenklich, die eigene Endlichkeit so konkret vor Augen zu haben:
- Was habe ich erlebt und was werde ich noch erleben?
- Wieviele Sommer habe ich noch mit einer Liebsten?
- Was macht ein gelingendes Leben für mich aus?
- Ist das Glas halb leer oder halb voll?
Ich habe diesen Pippi-Langstrumpf-Moment und "mein Leben in Wochen" zum Anlass genommen, mich mit solchen Fragen einmal wieder zu beschäftigen.
Unser Zeit ist endlich und kostbar. Warum scheitern unsere besten Vorsätze, sie gut zu nutzen trotzdem immer immer wieder?
Kommt Ihnen das bekannt vor? Januar: Sie starten voller Energie ins neue Jahr. Dieses Mal wird alles anders. Sie werden endlich mehr Sport machen, sich gesünder ernähren, mehr Zeit mit der Familie verbringen, das Buch schreiben, die Weiterbildung machen. Die Liste ist lang, die Motivation hoch.
Der März kommt: Die guten Vorsätze verschwinden im Hamsterrad aus Terminen, E-Mails und dem täglichen "Es muss ja weitergehen". Juli: Sie merken erschrocken, dass schon wieder ein halbes Jahr rum ist. August: Sie fragen sich, wo die Zeit geblieben ist. Die Vorsätze? Längst vergessen unter dem Berg aus Dringlichem, das nie wichtig war.
Der Alltag rauscht an uns vorbei. Wir reagieren, statt zu agieren. Wir machen uns vor, dass wir ja noch Zeit haben. Morgen, nächste Woche, nächstes Jahr. Dann machen wir das, was uns wirklich wichtig ist. Dann leben wir bewusster. Dann nehmen wir uns die Zeit für die Dinge, die zählen.
Warum der innerer Schweinehund sich gemütlich in unserem Leben einrichtet

Der innere Schweinehund ist hartnäckig. Er flüstert uns ein: "Das ist noch so lange hin", "Heute ist nicht der richtige Tag", "Ich fange nächste Woche an". Er liebt unsere Komfortzone und hasst Veränderung. Er ist ein Meister darin, uns einzureden, dass wir ja noch genug Zeit hätten.
Unsere Vorsätze sind meist zu vage. "Ich will mehr Sport machen" ist kein Plan, sondern ein Wunschgedanke. "Ich möchte bewusster leben" klingt schön, aber was bedeutet das konkret? "Ich will erfolgreicher werden" – schön, aber woran messen Sie das?
Unser Gehirn braucht Klarheit. Konkrete Ziele, messbare Schritte und vor allem ein System, das uns dabei hilft, dranzubleiben. Sonst versanden auch die besten Absichten im Chaos des Alltags.
Dazu kommt der Perfektionismus-Falle. Wir wollen alles auf einmal ändern. Das Ergebnis? Nach zwei Wochen geben wir frustriert auf, weil wir dem eigenen Anspruch nicht genügen konnten.
Willenskraft und Motivation allein reichen nicht. Wir brauchen auch einen Kompass und einen Plan für bewusstes Leben
Jeder von uns "tickt" anders: Person A ist eher rational und strukturiert, Person B agiert eher aus dem Bauch heraus. Das ist auch gut so. Doch für beide Typen ist es hilfreich, über das eigene Leben und das was man mit der kostbaren Zeit anstellen will zu reflektieren. Damit man nicht am Ende denkt: "Eigentlich hätte ich meine Zeit anders nutzen wollen". Studien zeigen: Sterbende bereuen viel häufiger Ding die sie nicht getan haben als solche, die sie getan haben.
Wie kommen wir für ein erfülltes Leben vom Wissen ins Handeln?
Wenn ich mir über meine wirklich wichtigen Ziele klarer werde, fällt es mir leichter, gute Entscheidungen zu treffen. Und ich bin zufriedener – privat wie beruflich.
Der erste Schritt ist es, ehrlich zu sich selbst zu sein. Schauen Sie sich Ihren typischen Tag, Ihre typische Woche an. Wofür verwenden Sie Ihre Zeit? Was bringt Sie Ihren wichtigen Zielen näher? Und was ist nur Zeitfüller, Ablenkung oder schlicht Gewohnheit?
Der zweite Schritt: Definieren Sie klar, was für Sie ein erfülltes Leben ausmacht. Nicht was andere von Ihnen erwarten. Nicht was gesellschaftlich erwünscht ist. Sondern was für Sie persönlich zählt. Was soll einmal über Ihr Leben gesagt werden?
Der dritte Schritt: Entwickeln Sie starke Routinen und nutzen Sie ein System das Ihnen hilft, an Ihren wichtigsten Zielen dranzubleiben. Eines, das Sie regelmäßig daran erinnert, wofür Sie Ihre kostbare Zeit verwenden wollen.
Wie setzen Sie diese Schritte um? Wie sieht so ein System aus, das wirklich funktioniert?
In 7 Schritten und gratis: So nutzen Sie Ihre wertvolle Zeit:
Ganzheitliche Planung und Reflexion mit dem 360° Kompass

Mit diesem Leitfaden bauen Sie in 7 kompakten Schritten Ihren Jahresplan. Und Sie werden sich klarer darüber wie Sie Ihre Lebenszeit am besten nutzen.
Er führt Sie wie ein Kompass mit 360° Perspektive zu Ihren Zielen. Wissenschaftlich fundiert, einfach, individuell und mit konkreten Hilfen.
Sie klären Ihre Prioritäten, setzen klare Ziele und erhalten starke Routinen und Strukturen, um am Ball zu bleiben.
Sie verbessern nachhaltig Ihr Selbstmanagement, haben mehr "Leben im Leben" und werden zufriedener.
Planen und Reflektieren hilft uns, die Wochen unseres Lebens bewusst zu gestalten
Einen Plan in eigener Sache zu haben, lohnt sich. Der chinesische Philosoph Laotse wusste schon vor 2500 Jahren: "Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg."
Muss es unbedingt immer ein "großer Jahresplan" sein? Nein.
Der richtige Moment: Mein Pippi-Langstrumpf / "Mein Leben in Wochen" -Moment war nicht zu Silvester. Aber ein guter Anlass, um einmal innezuhalten und zu reflektieren.
Wird gar nicht oder zuwenig geplant, drohen ungesteuerter Aktionismus oder passives getrieben werden. So werden Ressourcen verschwendet und Chancen verpasst.
Plant man dagegen zu detailliert, kostet das viele Ressourcen, man wird zu unflexibel und läuft einem vermeintlichen Plan kleinteilig hinterher, ohne auf Veränderungen zu reagieren.
Umfang und Zeithorizonte planen, so wie es für Sie passt
Im Zweifel planen und reflektieren Sie lieber etwas weniger aufwendig und sind dafür umso konsequenter im Nachverfolgen. Und habe gute Erfahrungen damit gemacht, sich immer mal wieder mit meinen eigenen "großen Zielen" zu verbinden und sich diese zu vergegenwärtigen. Zum Beispiel angesichts der "Leben in Wochen" Grafik.

Meine Planungsauszeit 2022 verband ich mit einer Radtour durch Schleswig-Holstein. Frische Luft, frische Gedanken
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Einspruch!
Die 7 Schritte der ganzheitlichen Jahresplanung mit 360° Kompass
Meine Empfehlung: Planen und reflektieren Sie ganzheitlich, so haben Sie automatisch eine gute Balance im Blick. Ich betrachte dabei zum Beispiel diese wichtigen Lebensbereiche:
- Gesundheit
- Familie / Partnerschaft
- Werte / Sinn
- Beruf / Arbeit
- Freunde / Freizeit
- Lernen / Entwicklung
Die Pippi-Langstrumpf-Frage: Ein Leben, wie es Ihnen gefällt?
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